Tag 4: Messestadt

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Dienstag, der 15.9.2015

Die Grenzen wurden geschlossen. Es kommen kaum noch Flüchtlinge an. Dennoch bin ich gestern zur Messestadt gegangen und war von 23 bis 5 Uhr vor Ort. Es waren noch ca. 250 Gäste in der Einrichtung. Wieder habe ich einige Gespräche geführt und mir Notizen gemacht.

Begegnung 1

Drei 17-jährige Jugendliche werden vom Jugendamt betreut. Ich übersetze. 2 von ihnen sind Syrer, der eine aus Ladhiqia, der andere aus Halab. Beide waren ein paar Monate in der Türkei, sind dann aber weiter nach Deutschland. Ihre Mütter haben sie in der Türkei gelassen. Sie wollen versuchen, sie nachzuholen. Der Dritte ist Iraker. Er ist auch 17. Ich fragte ihn:
– Woher kommst du?
– Aus Karbala.
– Warum bist du geflüchtet?
– Man hat mich mit dem Tode bedroht. Ich habe Dokumente, die das beweisen.
– Dokumente?
– Ja. Ich wurde für vogelfrei erklärt. Weißt du, bei uns gibt es die Acha’ir, das sind Großfamilien…
– Ja, ich weiß was eine Achira ist.
– Mein Vater ist Aktivist und um ihn zum Schweigen zu bringen, hat man mir ein Mädchen geschickt. Ich habe mich in sie verliebt und mich mit ihr getroffen. Es war aber eine Falle und ihre Brüder haben mich verfolgt. Dann hat die Großfamilie mein Blut vergossen (ihn für vogelfrei erklärt) und meine Großfamilie aufgefordert, mich der ihren auszuhändigen, um mich hinzurichten. Deshalb bin ich geflohen…
Die drei haben sich auf ihrem Fluchtweg kennengelernt. Sie wurden zusammen in eine Einrichtung geschickt. Gepäck hatten Sie keins. Ihre größte Sorge war es zusammenzubleiben.

Begegnung 2

Frankreich hat sich bereit erklärt Flüchtlinge aufzunehmen. Tagsüber können die syrischen Flüchtlinge sich für eine Aufnahme in Frankreich in einem eigens dafür eingerichteten Büro anmelden. Abends erzählt mir ein Helfer:
– Die Franzosen picken sich die besten raus.
– Wie meinst du das?
– Sie nehmen nur die, die abgeschlossene Diplome haben.
– Woher weißt du das?
– Mehrere haben mir erzählt, dass sie wieder weggeschickt wurden, weil sie kein abgeschlossenes Studium haben.
– Echt?
– Ja vorhin war sogar ein Syrer da, der Medizin studiert hatte, das letzte Jahr jedoch abbrechen musste, wegen dem Krieg. Sie haben ihn weggeschickt.
– Das ist doch aber nicht Sinn der Sache, dass Sie sich die Leute aussuchen. Wir reden hier von Asyl und nicht von Einwanderung
– Tja. Was soll man machen?

Begegnung 3

Zwei junge Männer kommen auf mich zu. Sie wollen wissen, wie sie nach Schweden kommen können. Ich sagte ihnen, dass Sie im Moment illegal im Land sind und es eigentlich auch keinen legalen Weg dorthin gibt, wenn Sie es aber trotzdem versuchen wollen, dann müssen Sie sich auf eigene Faust auf den Weg machen. Unzufrieden mit den Optionen bedanken Sie sich. Bevor sie gehen frage ich:
– Wo kommt ihr her?
– Aus dem Irak, aus Mossul
– Warum seid Ihr geflohen?
– Der IS. Seit der IS da ist, ist alles schlimmer geworden. Wäre der IS nicht, wären wir nie geflohen.

Begegnung 4

Ich werde zu einer Gruppe aufgeregter junger Männer gerufen. Sie stehen um einen Security Mann, der versucht zu klären, was vorgefallen ist. Angeblich hat einer der Männer 3 Handys gestohlen und dies auch zugegeben. Es herrscht ein durcheinander. Ich soll übersetzen.
Ich: „Was ist los hier?“
Alle reden quer durcheinander ich verstehe nichts. Dann sagt einer zu mir:
– Bruder, ich erkläre es dir: dieser Mann hat sein Handy zum Aufladen angeschlossen und ist dann auf die Toilette gegangen. Als er wieder kam war es weg. Er fragte den jungen Mann der am Tisch saß, wo sein Handy sei. Dieser hatte aber keine Ahnung. Er war nur da, um auf die Handys seiner drei Freunde acht zu geben, die bereits schliefen. Der Bestohlene griff sich die drei Handys und sagte: „Ich gebe Sie dir wieder, wenn du mir sagst, wer meins gestohlen hat.“
Ich frage den bestohlenen Mann:
– Das heißt, du wolltest die Handys nicht stehlen?
– Nein, ich habe Sie nur als Garantie genommen. Damit er meins rausrückt.
Er ist sichtlich aufgeregt und sagt: „Was sollte ich machen. All meine Kontakte sind da drin. Es ist meine einzige Möglichkeit mit meiner Familie zu sprechen und sie über meinen Verbleib zu beruhigen.“ Dann dreht er sich zu den anderen und sagt weiter: „Entschuldigt mich Brüder, ich habe überreagiert. Nehmt eure Geräte, es tut mir Leid.“
Sein Handy war aus als es lud, der Vorschlag des Security Mannes durch die Reihen zu laufen und es klingeln zu lassen, brachte uns deshalb nicht weiter. Ich sagte Ihm:
– Wo hast du dein Handy angeschlossen?
– Äh, ich glaube dort vorne an der Säule
– Du glaubst?
– Ja, aber ich bin mir nicht mehr sicher
– Du bist dir nicht sicher? Gibt es mehrere Ladestationen?
– Ja, dort und dort
– Ok dann lass uns alle mal abklappern.
In der Tat fanden wir das Handy nicht dort, wo der Streit ausgebrochen ist, sondern an der nächsten Säule. Dort saß Ahmad, ein 28jähriger junger Mann. Er sagte:
– Mann, ist das etwa dein Handy? Ich sitze seit einer Stunde hier und frage jeden der vorbei kommt, wem dieses Handy gehört. Ich wär hier bis morgen früh sitzen geblieben.
Erleichtert kommen dem jungen Mann die Tränen. Er verbirgt sein Gesicht und muss gleichzeitig beschämt grinsen. Alle mussten lachen , auch der Security Mann.
Mittlerweile war es halb 3 Uhr in der Früh, fast alle schliefen. Außer Ahmad. Ich setzte mich zu ihm und er erzählte mir seine Geschichte.

Begegnung 5

Ahmad in Ungarn

– Woher kommst du?
– Ich bin Palästinenser aus Yarmouk. Kennst du Yarmouk?
– Ja das Palästinenser Flüchtlingslager in Damaskus. Reist du alleine?
– Nein mit meiner ganzen Familie. Insgesamt 17 darunter 4 Kleinkinder und meine Eltern.
– Wie war eure Reise?
– Erschöpfend! Jetzt geht es? Seit wir Österreich erreicht haben, werden wir gut behandelt, aber vorher in Ungarn und Mazedonien haben sie uns fertig gemacht.
– War es so schlimm?
– Ja! Sie haben uns eingesperrt, geschlagen, misshandelt und wir waren nahe am Verhungern.
– Gab es keine Helfer?
– Nein, keine Helfer.
– Auch nicht In Griechenland?
– Doch in Griechenland gab es Helfer unter Ihnen auch viele Touristen, aber die Polizei in Griechenland war schlimm. Ich meinte aber Mazedonien und Ungarn. Dort gab es keine Helfer. Dort war sogar die Bevölkerung schlecht zu uns. Die Blicke der Menschen, waren unfreundlich. Oft wollte man uns nicht mal was zu essen verkaufen.
– Du sagtest ihr wurde eingesperrt?
– Ja in Ungarn. Erst hat man uns aufgesammelt und in einen ordentlichen Bus gebracht. Wir dachten, dass man uns gut behandeln wird, doch der Bus fuhr in ein Gefängniscamp. Dort hat man uns in eine Zelle gesperrt mit ein paar Matratzen, die Toilette war im gleichen Raum und die Matratzen waren Nass und voller Bettwanzen
– Was war mit den Kindern?
– Sie waren bei uns. Wir wurden 5 Tage lang dort eingesperrt und misshandelt. Sie gaben uns nur Wasser. In der ganzen Zeit haben Sie uns nur zwei stinkende Sandwiches gegeben.
– Du meinst zwei am Tag?
– Nein, zwei in den 5 Tagen. Selbst die Gefängnisse von Bashar Al-Assad sind menschlicher. Dort kommst du vielleicht nicht lebend raus, aber zumindest gibt es geregelte Malzeiten. Sie haben uns mit Pfefferspray, Schlagstöcken und Elektroschockern misshandelt. Am fünften Tag haben sie uns registriert und uns ziehen lassen.
– Aber warum haben Sie euch dann überhaupt eingesperrt?
– Bei Gott, ich weiß es nicht.

Ahmad in Griechenland

– Wie war es in Griechenland? Wie hat man euch dort behandelt.
– Die Polizei und Staatsmacht war sehr schlecht zu uns. Sie haben uns geschlagen und gejagt, aber die Bevölkerung war nett. Sie haben Wasser und essen gegeben. Auch viele Touristen haben uns geholfen. In Griechenland mussten wir viel laufen. Aber es war nicht schlimm. Es war sogar angenehm. Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen Seite die Bäume. Es war fast wie ein Familienausflug.

Ahmad über die Türkei

Er zündet sich eine Zigarette an und erzählt weiter:
– Weißt du welches Land für einen Syrer am angenehmsten ist?
– Nein, welches?
– Es ist die Türkei. Die Menschen sind sehr nett. Sie lieben und respektieren uns Palästinenser auch wenn wir ihnen manchmal zu laut sind.
– Warum bist du dann nicht dort geblieben?
– Es ist ein teures Land, es ist fast unmöglich Arbeit zu bekommen und wenn du nicht genug Geld dabei hast, dann musst du entweder Illegales tun oder du ziehst weiter.

Ahmad und die Straßensperren

– Wie bist du eigentlich aus Syrien raus.
– Ah, das war schrecklich. Eigentlich durfte ich nicht ausreisen. Also machte ich mit einer kurdischen Frau von Afrin aus, dass ich angebe, dort um die Hand einer Frau zu bitten. So konnte ich erklären, dass ich mit meiner gesamten Familie unterwegs war.
– Wo liegt Afrin?
– Es ist im Norden, kurdisches Gebiet. Wir machten uns also auf den Weg. Ich hatte 30.000 syrische Lira dabei. Die ersten 4 Straßensperren gehörten dem Regime. Da ich meine Militärdienstkarte dabei hatte, konnten wir ohne weiteres passieren. Dann gelangten wir in ein von der Nusra-Front kontrolliertes Gebiet. An der ersten Straßensperre musste ich aus dem Bus steigen. Sie durchsuchten mich und legten mein Geld auf einen Haufen und meine Papiere auf einen anderen. Ihr Anführer sagte: „Wieviel bezahlst du als Passiersteuer?“ Ich antwortete „Oh Bruder,…“ er unterbrach mich „Nenn mich nicht Bruder. Nenn mich Scheikh“ Ich fuhr fort: „Oh Scheikh, nimm was dir zusteht und lass mir das, womit ich meinen Weg fortführen kann. Er sagte mir „Ich bekomme 10.000 Lira“ Ich nahm das restliche Geld. Als ich nach meinen Papieren griff, sagte er mir: „Und für die Papiere zahlst du das Gleiche“. Draußen zündete er sich selbst und mir eine Zigarette an. Dann fuhren wir um 20.000 Lira erleichtert weiter.
Ahmad zündete sich wieder eine Zigarette an. Und fuhr fort
– Wir passierten eine weitere Straßensperre der Nusra Front, doch zum Glück war sie verlassen. Dann erreichten wir ein Gebiet, das durch die Freie Syrische Armee kontrolliert wurde. Wir wurden an den Straßensperren zwar ein wenig schikaniert, aber es passierte nichts Besonderes. Danach erreichten wir Afrin: Kurdisches Gebiet.
– Wie waren die Kurden zu euch?
– Die Kurden waren nett und es war ein entspannter Abschnitt. Kurz vor der türkischen Grenze mussten wir ein vom IS kontrolliertes Gebiet passieren. Es lagen 2 Straßensperren vor uns. An der ersten Straßensperre wurden wir angehalten.
– Ein langhaariger IS-Kämpfer holte mich aus dem Bus.
– War es ein ausländischer IS-Kämpfer?
– Nein, es war ein Syrer. Drei Viertel beim IS sind Landsmänner. Die Ausländer sind an den Grenzen stationiert. Der IS-Mann sagte „Wir gehen zum Amir“, das heißt zum Truppenanführer.
– Es war stockdunkel. Ich sah meine Hand vor meinen Augen nicht. Wir kamen an einem Gebäude an und ein Riese von einem Mann stand auf. Es war der Amir. Der IS-Kämpfer erklärte ihm, dass ich Palästinenser aus dem Yarmouk-Lager bin. Der Amir schaute mich an und sagte nur „Erschieß ihn und schaff ihn weg.“ Der IS-Kämpfer brachte mich in einen kleinen Raum und befahl mir, mich hinzuknien. Als ich kniete konnte ich den Geruch von frischem Blut riechen. Ich fragte mich, ob sie hier vor kurzem jemanden getötet haben. Mir war angst und bange. Dann zog der Mann ein riesiges Jagdmesser, stellte sich hinter mich und klopfte mir mit dem Messer auf die Schulter und sagte: „Was ist dir lieber? Das Messer oder eine Kugel?“ Kannst du dir das vorstellen? Er fragte mich wie ich sterben will, was mir lieber wäre. Ich fing an meine Gebete zu sprechen. Weißt du? Man sagt wenn du sterben wirst, dann siehst du dein Leben als Film vor deinen Augen. Ich habe das gesehen. Doch dann stieg meine Mutter aus dem Bus. Sie ging auf den Amir zu und sagte Ihm: „Ich habe meine Familie und meine Söhne zusammengesammelt und bin nicht vor dem mordenden Regime geflohen damit du sie hier tötest. Lass uns weiterziehen. Bei Allah.“ Dann kam der Busfahrer dazu und sie redeten auf dem Amir ein. Hinter mir lud der IS Mann seine Waffe und setze sie mir an den Kopf. Doch dann rief der Amir: „Bring ihn her!“ Ich stand auf und durfte wieder in den Bus einsteigen und wir fuhren weiter Richtung Türkei.
Ahmad zündete sich eine weitere Zigarette an und fuhr fort:
– Weißt du? Als wir in der Türkei angekommen waren, habe ich eine Woche lang nicht geschlafen. Es ging mir nicht um mich. Hätte ich meine Familie in Sicherheit gewusst, wär es mir einfacher gefallen den Tod zu akzeptieren. Aber ich dachte mir, dass Sie nach mir meinen Bruder umbringen und dann musste ich dran denken, was mit den Frauen passieren würde. Weißt du? Sie erklären eine Frau zur Sklavin und machen mit ihr, was sie wollen. Das war das Schlimmste, dieser Gedanke.
– Ist der IS die einzige Kriegspartei, die den Frauen so was antut?
– Nein, auch Soldaten des Regimes tun das, sie brauchen auch keine Versklavung als Ausrede. Sie vergewaltigen deine Frau vor dir und dann töten sie euch beide.
– Und die Freie Syrische Armee?
– Um die Wahrheit zu sagen weiß ich es nicht. Beim IS und dem Regime ist es so, aber über die Freie Syrische Armee habe ich so etwas bis jetzt nicht gehört.

Ahmad in Yarmouk

– Warum bist du eigentlich aus dem Yarmouk Lager geflohen?
– Die Allgemeinsituation. Du warst dort nicht mehr sicher. Die Fassbomben des Regimes. Sie zerstören ein Gebiet so groß wie diese Halle. Weißt du? Mein Cousin wurde vom Regime festgenommen und eingesperrt. Neun Monate lang haben wir keine Information über ihn erhalten. Dann erhielt seine Mutter, das heißt meine Tante, eine Aufforderung ihren Sohn abzuholen. Sie dachte, sie würde Ihn endlich wiedersehen, doch im Gefängnis gab man ihr nur einen Umschlag mit seinen Papieren und seinem Autoschlüssel, doch keine weitere Information über seinen Verbleib. Nach langem Hin und Her und einer Million Lira Bestechung erhielt sie den Bericht. Es stand drin, dass er 22 Tage nach Inhaftierung mit Schädeltrauma, Hirnblutung und beschädigter Wirbelsäule tot in ein Krankenhaus geliefert und von dort in einem Massengrab begraben wurde.
Mittlerweile war es 4 Uhr morgens. Fast alle schliefen. Ein paar Helfer räumten die Stühle auf die Tische. Ich schaute Ahmad zu, wie er schweigend seine Zigarette rauchte und fühlte mich leer.
– Was muss passieren damit der Krieg ein Ende findet?
– Das Regime muss fallen! Am besten sollten die arabischen Staaten eine Militärmacht aufstellen, damit niemand sagt, es wäre eine westliche Invasion und dann muss das Regime gestürzt werden.
– Was ist mit dem IS?
– Der IS muss danach bekämpft werden. Wenn die Syrer sich um einen sauberen Staat vereinen können.
– Und die anderen Gruppierungen? Glaubst du, die Freie Syrische Armee würde die Waffen niederlegen und sich eingliedern lassen?
– Nein auch sie nicht. Ich glaube es nicht.
– Glaubst du, das Regime wird auch so fallen?
– Fallen wird es, aber Bashar wird sich noch eine Weile halten. Vor allem so lange er vom Iran und von Russland unterstützt wird.

Ahmads Träume

– Wo willst du eigentlich hin?
– Nach Schweden
– Warum ausgerechnet Schweden?
– Der Aufenthalt wird schneller gewährt. Außerdem möchte ich die schwedische Staatsbürgerschaft. Und dann komm ich nach Deutschland, heirate hier und beantrage die deutsche Staatsbürgerschaft. Ich will beide Staatsbürgerschaften.
– Warum? Wozu soll das gut sein?
– So. Ich liebe diese beiden Länder. Deutschland und Schweden.
– Aber warum willst du beide Staatsbürgerschaften?
– Ich weiß, es ergibt keinen Sinn aber es ist mein Traum. Vielleicht weil ich gar keinen Staat habe. Ich bin Palästinenser.

Ich bin müde und verabschiede mich. Bevor ich gehe frage ich Ahmad noch, was er beruflich gemacht hat bevor alles anfing. Er antwortete: „Ich war Schneidermeister“.

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